Andreas Mühe im Martin Gropius Bau

- Kommunikation -

„MemoryLab: Die Wiederkehr des Sentimentalen“, so der Titel der aktuellen Ausstellung im Martin Gropius Bau Berlin. Nicht ganz unwichtig die Unterzeile: „Fotografie konfrontiert Geschichte“. Andreas Mühe zeigt Arbeiten aus der Serie Obersalzberg und setzt sich zum einen mit dem historisch gebranntmarkten Terrain auseinander, zum anderen mit der propagandistischen Ästhetik zum Beispiel einer Leni Riefenstahl, die bis heute noch ein Faszinosum ist. Das Sujet provoziert, die Inszenierung berührt, auch durch theatralische Effekte – Andreas Mühe zeigt mit diesen Arbeiten die emotionale Aufladung von Orten und dekonstruiert Wahrnehmungen. Die zentrale Ausstellung des 6. Europäischen Monats der Fotografie geht danach auf Reisen nach Athen, Bratislava, Budapest, Lublijana, Luxemburg, Paris und Wien.